Von der Pflanze in die Tasse | Teil 1
Ein Reisebereicht auserwählter Kaffeebohnen – und Gedanken daran wie es anderen – oder den meisten anderen – Bohnen ergeht.
Ein Reisebereicht auserwählter Kaffeebohnen – und Gedanken daran wie es anderen – oder den meisten anderen – Bohnen ergeht.
Es ist eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Branche. Besser geschützt als Mischungen, Adressdaten, Konditionsvereinbarungen und Vertriebskanäle. Immer wieder versuche ich zu verstehen, warum dies so ist. Aber ich kann nicht. Transparency international hätte eine Lebensaufgabe für Heerscharen von Mitarbeitern.
Aber ganz von Anfang an. Wie nach jeder Ausgabe von Crema erhielt ich einen Anruf der Redaktion mit einer Anfrage auf einen neuen Artikel. „Könnten Sie uns einen Artikel schreiben, der den Weg der Kaffeebohne von der Plantage in die Tasse nachvollziehbar macht?“ Klar, das kann ich. Kein Problem. Dennoch gehört zu jedem Artikel ein roter Faden – eine Idee an der man das Thema entwickeln kann. Und der war dann auch gefunden. Ein Kaffee, dessen Weg ich ganz persönlich auf allen Etappen begleiten kann, über den ich alles weiß und anhand dessen ich den Prozess des Kaffeehandels darlegen möchte – mit dem Ziel mehr Verständnis für Kaffee und gerechtfertigte Preise zu bekommen – für den Bauern, für den Röster und für den Händler. Letztlich hilft dies dem Verbraucher, denn billiger Kaffee ist schlechter Kaffee. Schlecht, weil er sensorisch schlecht schmeckt und weil er nicht schmecken kann, weil er auch auf Kosten der Erzeuger so billig ist.
Während ich diese Zeilen schreibe sitze ich auf der Terrasse und blicke in meinen Garten. Entgegen der Erwartung trinke ich keinen Kaffee, sondern aufgrund der erhöhten Temperatur von 25°C einen Bio-Apfelsaft. Alles ist klar, wenn ich mir diese Verpackung ansehe. Ich erkenne die Apfel-Varietät, die Tatsache, dass es sich um einen ungefilterten – also naturtrüben – Apfelsaft handelt und auch der Hersteller wird ausgewiesen. Der Obsthof, bei dem ich diesen Saft erworben habe. Ich weiß auch, was die gleichen Äpfel kosten, wenn ich sie als Apfel und nicht als Saft erwerbe. Es ist also möglich zu errechnen, wie viel der Erzeuger am Auspressen verdient – es herrscht Transparenz – und ich habe kein Problem damit. Ich habe nicht den krankhaften Ergeiz darüber nachzudenken, wie viel ich sparen könnte, wenn ich nun selbst eine Presse kaufe und loslege. Warum auch? Der Saft schmeckt so am besten – in aller Ruhe und ohne ihn auch noch selbst herstellen zu müssen. Außerdem ergeht es einem wie bei Loriot, wenn man sich dann ausrechnet, ab wie viel tausend Litern sich eine vollautomatische Saftpresse amortisiert. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass sich der Hersteller durch den Verdienst am Auspressen der Äpfel unverhältnismäßig bereichert.
Diese Angst haben wohl die meisten Kaffeeunternehmen. Angst davor man könne ihnen unterstellen oder vorwerfen unverhältnismäßig viel am Kaffee zu verdienen.
Warum also denken alle am Kaffeehandel beteiligten Unternehmen, dass jeder Kunde sofort das Gefühl einer Übervorteilung hätte, wenn Transparenz auf diesem Markt herrschen würde? Diese Vorstellung erscheint indes umso absurder, wenn man sich einmal die gegenwärtigen Kaffeepreise vor Augen führt: Unter 8,-€ kostet ein Kilo Kaffee. Wie kann das noch funktionieren – und wer verdient daran noch und was? Lidl bietet Kaffee von Dallmayr im 1kg-Beutel zu 6,58 € an und Idee Kaffee Classic zu 5,98 € (Aktionszeitraum 26.04.2010 bis 30.04.2010). Es wäre möglich hier jeden beliebigen anderen Discounter oder andere Handelsstruktur und größere Rösterei zu benennen – aber darum geht es nicht. Es geht nicht um einzelne Namen oder Unternehmen sondern um ein Phänomen, das eine ganze Branche bestimmt. Wie um alles in der Welt soll und kann doch noch so weiter funktionieren? Klar ist in diesem Zusammenhang, dass jeder der mit Kaffee zu tun hat, Angst hat, mehr als der Farmer zu verdienen und dann schlecht dazustehen – aber das stimmt ja gar nicht zwangsläufig. Andere Länder haben natürlich auch ganz andere Grundkosten des Lebens und für Infrastruktur.
Dennoch befürchten die Rohkaffeehändler immer, dass die Röster von ihnen denken, sie würden zu viel an ihnen verdienen. Das denken dann auch wieder die Röster, wenn sie in Richtung der Gastronomie oder ihrer Wiederverkäufer im Einzelhandel blicken. Und dort denkt man dann über den Gast oder den Endverbraucher das Gleiche. Hier schließt sich dann die große Schweigespirale des Kaffees. Eine komische Kette von merkwürdigen und verworren falschen Gedanken. Falsch insbesondere, da alle Beteiligten vergessen, dass es hier nicht um Beliebigkeit, sondern um eine ganz besondere Leistung oder ein ganz besonderes und limitiertes Produkt geht. Nicht jeder Rohkaffeehändler ist in der Lage, jeden Rohkaffee anzubieten, und nicht jeder Röster kann jeden Kaffee ideal veredeln. Es geht dabei nicht nur um die zur Verfügung stehenden Mengen und die technischen Gegebenheiten, sondern auch um spezifisches Know-how. Beides ist wichtig und muss sowohl aufeinander als auch auf den Kaffee in Qualität und Quantität abgestimmt sein.
Es liegt und lag mir fern einzelne Unternehmen aus der Wertschöpfungskette des Kaffees anzugreifen – auch in diesem Falle geht es nicht um einzelne Namen oder Unternehmen – sondern um ein zentrales Problem, das für die gesamte Branche gilt. Die Preise stehen in keinem Verhältnis zueinander – weder der Röster noch der Händler können hieran noch etwas verdienen. Das Gleiche gilt für den Farmer und schlimmer noch, für die Pflücker auf diesen Plantagen. Und ob es uns gefällt oder nicht – wir können nicht die Industrie hierfür verantwortlich machen – es liegt an uns selbst. An uns als Kunden, Gästen oder allgemein als Endverbrauchern. Die Industrie bietet letztlich nur die Produkte an, die auch vom Kunden angenommen werden. So lange es uns egal ist, welche Qualität zu welchen Bedingungen wir kaufen, wird es Kaffee zu solchen Preisen geben. Und es wird keine Rolle spielen, ob das sinnvoll ist oder nicht und ob es auf Kosten eines Anderen geschieht. Nachhaltigkeit beginnt meist immer da, wo der Kunde dies verlangt und dann auch bereit ist, dafür entsprechend mehr zu bezahlen. Meist liegt in diesem letzten Teil der kritische Punkt. Denn nicht jeder ist bereit, die an andere gelegten Maßstäbe auch an sich selbst anzulegen. Nur Wenige fangen bei sich selbst an. Dies gilt für Unternehmen und Kunden gleichermaßen, denn es ist natürlich viel einfacher und bequemer, immer zuerst auf die andere Seite zu zeigen.
Glück ist es da zu wissen, dass Robert Mayer bereits die Sätze der Energieerhaltung formuliert hat. Und demzufolge geht Energie niemals verloren und Druck erzeugt Gegendruck. Da also auch jeder Trend seinen Gegentrend erzeugt, gibt es zum Glück mittlerweile auch Kaffees, die sinnvoll entstehen und auf sinnvolle und damit real nachhaltige Weise zum Verbraucher gelangen – mit der gleichen Energetik! Also gibt es eine Chance aus dem wahnsinnigen Teufelskreis des Preiskrieges auszuscheren und allen Beteiligten eine angemessene Bezahlung zukommen zu lassen.
Ungefähr 9.200 km entfernt beginnt die Geschichte eines Kaffees, den ich zurzeit privat trinke. Ein Kaffee, über den ich mehr weiß als über jeden anderen Kaffee auf diesem Planeten. Er gleicht meinem Bio-Apfelsaft. Ich weiß alles über ihn. Ich kenne den Erzeuger, den Anbauort und alle relevanten Produktdetails.
Ich genieße diesen Kaffee sowohl als Kaffee als auch als Espresso – dann natürlich etwas dunkler geröstet – aber optisch ist dies zunächst ein nur sehr feiner Unterschied. Als Kaffee in der Karlsbader Kanne oder als Espresso – besonders gerne als doppelten Ristretto als Basis für einen Cappuccino mit frischer Vollmilch. Es handelt sich um einen Kaffee aus dem bekanntesten Anbaugebiet Brasiliens, Minas Gerais, und dort aus der Zona da Mata, dem östlichen Gebiet das an Espirito Santo angrenzt. Die Besitzer dieser Plantage sind mir persönlich seit Jahren bekannt und haben mich dort mit diversen Gruppen von Besuchern auf ihrer Plantage empfangen, mit mir verschiedene Europäische Länder bereist, Nationale und Internationale Baristameisterschaften besucht – wir waren sogar schon gemeinsam in Indien, um dort mit Indischen Kaffeefarmern neue Anbau- und Handelswege diskutieren zu können und vom gemeinsamen Austausch zu lernen. Ein Gegenbesuch bei den Brasilianern mit unseren Indischen Kaffeepartnern steht auch an.
Unsere Indischen Kollegen in Bangalore, Chikmagalur und Coorg habe ich gerade erst wieder vor zwei Monaten besucht und die erneute Reise nach Brasilien ist in einem Vierteljahr geplant. Dann werden wir zur Haupternte dort sein und wieder die neuen Ernten besprechen und festlegen, welche Lots (Parzellen und daraus produzierte Ernteeinheiten) wir kaufen werden. Die Kaffees der letzten Ernte (2009) schippern gerade über den Atlantik und werden wenn dieser Artikel erscheint Hamburg erreichen. Es handelt sich dabei um 11 ganz unterschiedliche Lots, verschiedene Parzellen und diverser Varietäten (Pacamara, Catuai, Bourbon und Icatu). Mein derzeitiger Lieblingskaffee stammt aus dem Jahr 2008 – ein vorzüglicher Kaffee, der mich immer wieder begeistert. Erst heute habe ich ihn wieder als Espresso und Cappuccino (natürlich mit doppeltem Ristretto als Basis!) getrunken.
Der Kaffee stammt von der Fazendas Dutra, dort aus dem Lot (Torre Alta), mit einer Höhe von rund 1.250m). Es handelt sich um einen Arabica, die Varietät ist ein Catuai vermelho, einen roter Catuai, der trocken aufbereitet wurde, d.h. er wurde in der Kirsche getrocknet. Das Terroir ist Hämatit mit Einschlüssen von Bimsstein und Tuffen. Die halbrunde Form des Berges fängt ideal die Feuchtigkeit auf und sorgt für die langsame, gleichmäßige Reifung des Kaffees. Ein ideales Microklima in Kombination mit einem optimalen Boden für Catuai. Zusammen lassen diese Faktoren einen Kaffee gedeihen, der auch eingefleischten Kaffeeverweigerern gefährlich werden kann.
Natürlich könnte man nun sagen – was soll das und wem hilft das weiter. Nur zu berechtigt, aber genau dieses Wissen hilft weiter. Es hilft zu verstehen, warum der Kaffee genau so schmeckt wie er schmeckt. Nur wenn bekannt ist, was in einem Kaffee steckt, kann dieses Potential auch in der Röstung herausgebracht werden. Es hilft dabei richtig zu rösten, und das Verständnis über die Fruchtnoten und den Charakter des Kaffees zu haben. Ein Kaffee der eine Seele, eine überragende Qualität und eine Geschichte hat – und über dessen Preis man zum Glück weder diskutieren kann noch will. Genau so wie bei meinem Apfelsaft – der inzwischen leer ist. Wenn ich den Kaffee der Brüder Dutra trinke, dann bin ich auf der Plantage. Ich kann die Arbeiter vor mir sehen, die Plantage, die beeindruckenden Aussichten, die Trockendarren und die Lagerhäuser. Alles ist mir bekannt und vertraut und ich kenne alle Wege die dieser Kaffee genommen hat, bevor er hier nun bei mir in der Tasse landet. Ich kenne die Strasse von der Plantage bis zum Hafen nach Santos oder zum Hafen nach Victoria. Ich kenne die Häfen, die Exportgesellschaften und die Importeure. Mir ist bewusst, dass ein solch intensives Erlebnis nur wenigen Menschen vorbehalten sein wird, und dennoch ist es möglich eine Ahnung davon zu erhalten – ohne dort gewesen zu sein – indem die Geschichte dieses Kaffees in Worten und Bildern erzählt wird. Und jeder der einen Hauch dieser Geschichte spürt, würde sich schämen, irgendeinem Beteiligten einen unangemessenen Preis zu zahlen.
Vom Weg dieses Kaffees und wie er und ein paar andere Kaffees der Fazendas Dutra zum Schluß dann von der Rösterei den Weg in einige ausgewählte Kaffeebars Europas finden – im zweiten Teil dieses Artikels.
Ungefähr 9.200 km entfernt beginnt die Geschichte eines Kaffees, den ich zurzeit privat trinke. Ein Kaffee, über den ich mehr weiß als über jeden anderen Kaffee auf diesem Planeten. Er gleicht meinem Bio-Apfelsaft. Ich weiß alles über ihn. Ich kenne den Erzeuger, den Anbauort und alle relevanten Produktdetails.
Ich genieße diesen Kaffee sowohl als Kaffee als auch als Espresso – dann natürlich etwas dunkler geröstet – aber optisch ist dies zunächst ein nur sehr feiner Unterschied. Als Kaffee in der Karlsbader Kanne oder als Espresso – besonders gerne als doppelten Ristretto als Basis für einen Cappuccino mit frischer Vollmilch. Es handelt sich um einen Kaffee aus dem bekanntesten Anbaugebiet Brasiliens, Minas Gerais, und dort aus der Zona da Mata, dem östlichen Gebiet das an Espirito Santo angrenzt. Die Besitzer dieser Plantage sind mir persönlich seit Jahren bekannt und haben mich dort mit diversen Gruppen von Besuchern auf ihrer Plantage empfangen, mit mir verschiedene Europäische Länder bereist, Nationale und Internationale Baristameisterschaften besucht – wir waren sogar schon gemeinsam in Indien, um dort mit Indischen Kaffeefarmern neue Anbau- und Handelswege diskutieren zu können und vom gemeinsamen Austausch zu lernen. Ein Gegenbesuch bei den Brasilianern mit unseren Indischen Kaffeepartnern steht auch an.
Unsere Indischen Kollegen in Bangalore, Chikmagalur und Coorg habe ich gerade erst wieder vor zwei Monaten besucht und die erneute Reise nach Brasilien ist in einem Vierteljahr geplant. Dann werden wir zur Haupternte dort sein und wieder die neuen Ernten besprechen und festlegen, welche Lots (Parzellen und daraus produzierte Ernteeinheiten) wir kaufen werden. Die Kaffees der letzten Ernte (2009) schippern gerade über den Atlantik und werden wenn dieser Artikel erscheint Hamburg erreichen. Es handelt sich dabei um 11 ganz unterschiedliche Lots, verschiedene Parzellen und diverser Varietäten (Pacamara, Catuai, Bourbon und Icatu). Mein derzeitiger Lieblingskaffee stammt aus dem Jahr 2008 – ein vorzüglicher Kaffee, der mich immer wieder begeistert. Erst heute habe ich ihn wieder als Espresso und Cappuccino (natürlich mit doppeltem Ristretto als Basis!) getrunken.
Der Kaffee stammt von der Fazendas Dutra, dort aus dem Lot (Torre Alta), mit einer Höhe von rund 1.250m). Es handelt sich um einen Arabica, die Varietät ist ein Catuai vermelho, einen roter Catuai, der trocken aufbereitet wurde, d.h. er wurde in der Kirsche getrocknet. Das Terroir ist Hämatit mit Einschlüssen von Bimsstein und Tuffen. Die halbrunde Form des Berges fängt ideal die Feuchtigkeit auf und sorgt für die langsame, gleichmäßige Reifung des Kaffees. Ein ideales Microklima in Kombination mit einem optimalen Boden für Catuai. Zusammen lassen diese Faktoren einen Kaffee gedeihen, der auch eingefleischten Kaffeeverweigerern gefährlich werden kann.
Natürlich könnte man nun sagen – was soll das und wem hilft das weiter. Nur zu berechtigt, aber genau dieses Wissen hilft weiter. Es hilft zu verstehen, warum der Kaffee genau so schmeckt wie er schmeckt. Nur wenn bekannt ist, was in einem Kaffee steckt, kann dieses Potential auch in der Röstung herausgebracht werden. Es hilft dabei richtig zu rösten, und das Verständnis über die Fruchtnoten und den Charakter des Kaffees zu haben. Ein Kaffee der eine Seele, eine überragende Qualität und eine Geschichte hat – und über dessen Preis man zum Glück weder diskutieren kann noch will. Genau so wie bei meinem Apfelsaft – der inzwischen leer ist. Wenn ich den Kaffee der Brüder Dutra trinke, dann bin ich auf der Plantage. Ich kann die Arbeiter vor mir sehen, die Plantage, die beeindruckenden Aussichten, die Trockendarren und die Lagerhäuser. Alles ist mir bekannt und vertraut und ich kenne alle Wege die dieser Kaffee genommen hat, bevor er hier nun bei mir in der Tasse landet. Ich kenne die Strasse von der Plantage bis zum Hafen nach Santos oder zum Hafen nach Victoria. Ich kenne die Häfen, die Exportgesellschaften und die Importeure. Mir ist bewusst, dass ein solch intensives Erlebnis nur wenigen Menschen vorbehalten sein wird, und dennoch ist es möglich eine Ahnung davon zu erhalten – ohne dort gewesen zu sein – indem die Geschichte dieses Kaffees in Worten und Bildern erzählt wird. Und jeder der einen Hauch dieser Geschichte spürt, würde sich schämen, irgendeinem Beteiligten einen unangemessenen Preis zu zahlen.
Vom Weg dieses Kaffees und wie er und ein paar andere Kaffees der Fazendas Dutra zum Schluß dann von der Rösterei den Weg in einige ausgewählte Kaffeebars Europas finden – im zweiten Teil dieses Artikels.
Autor:
Dr. Steffen Schwarz
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